Meike Sieveking

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HEIMAT - Eine Spurensuche

MEIKE SIEVEKING fragt: Was ist HEIMAT? Wo ist HEIMAT? In einem drin?

Ein großes Stofftier neben einem kleinen Stofftier. Zieht man an der Schnur, mit der das kleine Stofftier mit dem großen verbunden ist, beginnt ein Gute-Nacht-Lied zu spielen und das kleine Stofftier wird mit der Schnur wieder zum großen hingezogen.
Dieses Bild ist der Ausgangspunkt für das Video-Projekt ‘HEIMAT – Eine Spurensuche’.
Meike Sieveking unternimmt einen Versuch der Annäherung an eine fremd gewordene Heimat.
Heimat ist immer auch Kindheit. Orte, Gerüche, Geräusche. Die Unverfälschtheit der kindlichen Eindrücke steht im Kontrast zur reflektierten Heimat-Analyse eines Er- wachsenen. Von Berlin geht es zurück nach Ostwestfalen. Orte der Kindheit werden aufgespürt, Blickwinkel ge- sucht. Was ist vertraut und was ist fern? Warum fühlt man sich fremd in der eigenen Heimat? Ist die Heimat un- erreichbar geworden? Und warum lässt einen diese Heimat eigentlich nie los?

Meike Sieveking spürt der Frage nach, was einen noch mit der eigenen Heimat verbindet und warum diese Heimat sich immer wieder ins Bewusstsein drängt, auch und gerade in der Fremde.

Meike Sieveking, geb. 1976 in Herford/Westfalen, Studium der Klinischen Linguistik an der Universität Bielefeld und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität Berlin.

Mitarbeit in verschiedenen Filmprojekten u.a. mit Herbert Fritsch, Frank Castorf und René Pollesch an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Hebbel am Ufer.